Beleuchtung Konzept Smart Home

Die Vielfalt an Beleuchtungskonzepten.

Sie sind auf der Suche nach der passenden Beleuchtung für Ihr Eigenheim? Die Möglichkeiten an Beleuchtung oder Lichtkonzepten sind groß! Das können z.B. die Innenbeleuchtung, die Außenbeleuchtung, die Zonen- und Akzentbeleuchtung sein. 

Innenbeleuchtung vom Wohnzimmer bis hin zum Badezimmer.

Die Funktionen der einzelnen Räume sind verschieden und so auch die Notwendigkeit unterschiedlicher Lichtkonzepte, um die einzelnen Raumfunktionen zu unterstreichen. Hier einige Beispiele für Wohnzimmer, Küche und Bad.

Leuchten im Wohnzimmer für ein gemütliches miteinander.

Das Wohnzimmer soll als Platz für Wohnraum dienen und möglichst gemütlich erscheinen. Dementsprechend müssen auch Beleuchtungsquellen gewählt werden. Grundsätzlich gilt die Regel, dass mindestens vier bis fünf Lampen in das Wohnzimmer integriert werden müssen. Um den Gemütlichkeitsaspekt zu beachten, sollte bei der Wahl der Lichtquelle auf warmweißes, sanftes und gleichmäßiges Licht geachtet werden. Am besten eignet sich dimmbares Licht, dass je nach Bedarf verstellt werden kann. Zum Lesen oder Arbeiten auf dem Sofa eignet sich beispielsweise eine Leselampe. Auch beim Fernsehen ist eine indirekte Lichtquelle sinnvoll. Diese sollte in etwa so hell wie der Fernseher selbst sein. 

Sehen was gekocht wird, dank optimaler Beleuchtung.

Im Esszimmer und in der Küche ist ebenfalls auf die anregende Beleuchtung zu achten. Der Esstisch stellt das Zentrum des Esszimmers dar und erfüllt viele Funktionen, wie gemeinsames Essen oder das Erledigen von Aufgaben. Um auch hier für optimale Lichtverhältnisse zu sorgen, sollte dementsprechend beleuchtet werden: eine Pendelleuchte mit nach unten gerichtetem, direktem Licht ist ideal. Diese sollte grundsätzlich in einem Abstand von 60 cm zur Tischplatte aufgehängt werden. Der Trend in Richtung Wohnküche wächst. Umso wichtiger ist es hier ebenfalls auf die richtige Beleuchtung zu achten. Die Grundbeleuchtung in der Küche sollte breitflächig sein, um beispielsweise die gesamte Arbeitsplatte gleichermaßen nutzen zu können. Zudem sind Einbauleuchten in Schränken sinnvoll. Für alle bei denen die Küche ebenfalls als Essbereich genutzt wird, darf der wohnliche Charakter nicht fehlen. Auch hier empfiehlt sich eine dimmbare Leuchte, um Gemütlichkeit zu erzeugen. 

Vom Badspiegel hin zur Badewanne stets mit der richtigen Beleuchtung. 

Auch im Badezimmer sind die Ansprüche verschieden. Wenn das Wohlfühlprogramm bei entspanntem Relaxen in der Badewanne starten soll, müssen die richtigen Lichtverhältnisse herrschen. Hier macht sanftes, warmes Licht die Atmosphäre gemütlich. Um den Badezimmerspiegel hingegen wird gute Sicht benötigt. Zum Schminken, Augenbrauen zupfen, Rasieren wird Licht benötigt, das die Farben möglichst unverfälscht erscheinen lässt. Deswegen ist hier neutralweißes Licht mit einem möglichst hohen Farbwiedergabenindex mit einem Ra Wert zwischen 80 und 90 nötig. Dass Strom und Wasser keine gute Kombination sind, ist bekannt. Dementsprechend müssen Lichtinstallationen fachgerecht vorgenommen werden, und die Schreibtischleuchte hat in der Nähe der Badewanne nichts zu suchen.

Zonen- und Akzentbeleuchtung für ein gemütliches Zuhause. 

Bei der Zonenbeleuchtung steht der Wohlfühlfaktor an oberster Stelle. Mit schönem Zonenlicht können spezielle Raumbereiche oder Plätze im Außenbereich beleuchtet werden. Das gängigste Beispiel für eine Zonenbeleuchtung ist die Pendelleuchte über dem Esstisch und die Stehlampe in der Leseecke. Neben der funktionalen Zonenbeleuchtung wird das Akzentlicht oftmals als reich dekorative Beleuchtung verstanden. Hier geht es weniger um Helligkeit, sondern vielmehr um die Schaffung eines atmosphärischen Ambientes, beispielsweise durch Kerzenständer oder der punktuellen Beleuchtung von Möbeln und Kunstwerken. 

Circadianische Beleuchtung für mehr Wohlbefinden. 

Der Begriff circadian wird aus dem Lateinischen hergeleitet und stammt von dem Wort „circa“, also ungefähr, und „dies“, was übersetzt Tag bedeutet. Der circadianische Rhythmus beschreibt demnach den biologischen Rhythmus eines Menschen innerhalb eines 24-Stunden-Zyklus.

Dabei handelt es sich um eine biologische Anpassung der Wach- und Schlafphase – orientiert am Verlauf der Sonne. Der circadiane Rhythmus sorgt dafür, dass wir erwachen, wenn es hell wird und müde werden, sobald es dämmert. Verantwortlich dafür ist die Hemmung beziehungsweise Produktion des Schlafhormons Melatonin. 

Zu wenig Tageslicht kann sich gerade in der dunklen Jahreszeit negativ auf den Organismus auswirken. Umso wichtiger ist es, auf die richtigen Lichtquellen zu achten und diese an den circadianischen Rhythmus anzupassen. Bei diesen Beleuchtungskonzepten verändert sich die Helligkeit und die Farbtemperatur des Lichtes über den Tag. Helle kühle Lichtquellen am Morgen sorgen dafür, dass Aufwachen und Aufstehen leichter fallen. Tagsüber sollte das Licht tageslichtähnlich gewählt werden in neutraler bis blauweiße Farbe. Um abends den Organismus zu beruhigen, sollte das Licht gedimmt werden und weißgelbes Licht gewählt werden.

Mit Hilfe von circadianischen Beleuchtungskonzepten kann innerhalb von Gebäuden der natürliche Zyklus der Sonne imitiert werden. Durch Smart Home Technologien ist dies einfach umsetzbar und funktioniert ganz automatisch. 

Die Vielfalt an Außenbeleuchtung ist groß.

Außenleuchten haben mehrere Funktionen. Sie zeigen im Dunkeln den Weg, setzen den Außenbereich des Eigenheims in Szene und können die Sicherheit des Eigenheims erhöhen. Doch welche Leuchten eignen sich am besten und wo sind die jeweiligen Beleuchtungen anzubringen? 

Für die Umsetzung der verschiedenen Anwendungen on Außenleuchten gibt es verschiedene Leuchttypen. Das sind unter anderem Bodeneinbauleuchten. Diese können individuell eingestellt werden und strahlen Objekte an oder sie dienen als Leuchtmittel zur Erhellung des Fußweges zur Haustür.

Außenstrahler dienen der gerichteten Beleuchtung von Objekten, wie Bäumen oder Statuen. Ebenso zur Beleuchtung des Fußweges geeignet sind am Wegesrand montierte Wege- und Pollerleuchten.

Außenlaternen und Standleuchten hingegen werden an die Hauswand angebracht oder stehen auf eigenen Ständern. Durch die Montage an höheren Standorten können größere Bereiche beleuchtet werden. Darüber hinaus gibt es weitere spezielle Konzepte in der Außenbeleuchtung. Das sind beispielsweise die Unterwasser-Beleuchtung von Pools oder Teichen sowie die Beleuchtung von Hausnummern und Klingeln.

Grundsätzlich ist in der Außenbeleuchtung auf den IP-Schutz zu achten. Dieser verweist auf die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit, Spritzwasser, Staub, Wärme und andere Einflüsse auf die jeweilige Leuchte. Die Außenbeleuchtung lässt sich selbstverständlich in die Smart Home Technology integrieren. Mittels App können Leuchten individuell gesteuert sowie ein- und ausgeschaltet werden.

Wie Sie ein intelligentes Beleuchtungskonzept in Ihr Eigenheim oder Gewerbeobjekt integrieren, zeigen Ihnen gern die Fachberaterinnen und -berater von Oppermann im Gespräch oder gleich direkt bei Ihnen vor Ort!